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Bereits gekaufte Lampen dürfen aufgebraucht und Lagerbestände in Geschäften abverkauft werden. „In der Praxis werden nach heutigem Stand der Technik die mattierten Lampen durch Energiesparlampen im Glühlampendesign der Klasse A abgelöst“, sagt Christoph Seidel vom Energiesparlampen-Hersteller MEGAMAN . „Der Verbraucher muss sich nicht einschränken, denn es gibt eine große Auswahl von Energiesparlampen in der gewohnten Glühbirnenform und in vielen modernen Designs, mit angenehm warmweißer Lichtfarbe und natürlich auch in dimmbaren Ausführungen.“ Mit einem Sparpotential von bis zu 80 Prozent gegenüber konventionellen Glühlampen rechne sich die Umstellung auch finanziell. Der Ersatz von zehn 60 Watt Glühlampen durch zehn Energiesparlampen mit 11 Watt spare einem Haushalt mehr als 88 Euro Stromkosten pro Jahr. Schonfrist für glasklare Glühlampen Für Leuchten, bei denen zum Beispiel aus Designgründen glasklare Lampen gewünscht sind, kann der Verbraucher zumindest übergangsweise weiterhin auf glasklare Glühlampen und glasklare Halogenlampen in Glühbirnenform zurückgreifen. Ab September 2010 verschwinden auch glasklare Lampen ab 75 Watt, 2011 folgen glasklare Lampen mit 60 Watt und 2012 sind glasklare Lampen mit 25 Watt an der Reihe. Ab 2016 sind als Alternative zu glasklaren Glühlampen nur noch Halogenlampen der Effizienzklasse B zulässig. Halogenlampen mit speziellen Stecksockeln müssen lediglich die Klasse C erreichen.
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Weiterhin stehen für 2009 oder 2010 eine Neufassung des Energieeffizienzlabels und der Packungsangaben an. Im Jahr 2013 sieht die neue EU-Verordnung eine Verschärfung der Effizienz- und Qualitätskriterien für alle Lampen einschließlich Energiesparlampen vor. 2014 steht die gesamte Regelung auf dem Prüfstand, um die Erfahrungen auszuwerten und um neue technische Entwicklungstrends zu berücksichtigen. Glühlampenverbot ist Teil der Ökodesign-Richtline Die Verordnung zur Umstellung auf Energiesparlampen wird nach Angaben der EU-Kommission zu Energieeinsparungen von nahezu 40 TWh (das entspricht ungefähr 11 Millionen europäischen Haushalten bzw. der jährlichen Leistung von zehn 500-Megawatt-Kraftwerken) sowie zu einer Verringerung der CO2-Emissionen um jährlich 15 Mio.Tonnen führen. Die von den Energieexperten der EU-Mitgliedsstaaten verabschiedete Verordnung wird als nächstes vom Europäischen Parlament geprüft. Sie soll im März 2009 offiziell von der Kommission beschlossen werden. Die Verordnung ist nur eine von mehreren in den nächsten Monaten zur Annahme anstehenden Ökodesign-Maßnahmen der Kommission, durch die viele weitere Produkte wie Unterhaltungselektronik, Haushalts- und Heizgeräte erfasst werden.
Download als PDF: Umstiegsplan Glühlampe
Offizielle EU - Unterlage: Technical Briefing
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