KLL Duralamp

Kompaktleuchtstofflampen- die Unterschiede

Ein kurzer Blick auf die Übersicht der verschiedenen Kompaktleuchtstofflampen und man weiß, dass es jede Menge unterschiedlicher Typen gibt. Doch nicht jede scheinbar passende Kompaktleuchtstofflampe ist auch zu der vorhandenen Leuchte kompatibel. Hier eine kleiner Wegweiser wie man die Unterscheidungen trifft.

Natürlich könnte man jetzt behaupten, dass, wenn man z.B. eine Osram Dulux D 26W/830 zum Wechseln hat, so kann man 1:1 die gleiche wieder beschaffen. Doch es gibt auch günstigere Hersteller, welche jedoch die Artikelbezeichnungen anders eingeführt haben. Am Einfachsten ist es dabei mit Lampen von Duralamp. Diese haben ein sehr ähnliches Bezeichnungssystem wie Osram, jedoch mit der Benennung „Duralux“ statt „Dulux“. Somit kann ganz einfach eine, wie im gewählten Beispiel, Duralamp Duralux D 26/830 als Ersatz gekauft werden. Ein wenig komplizierter wird es leider, wenn man auf Leuchtmittel von Philips setzen will. Diese haben ein komplett anderes System eingeführt. Dabei ist jede Kompaktleuchtstofflampe mit „Master PL“ bezeichnet. Der Zusatz „C“ oder „L“ gibt dann über den genauen Lampentyp Aufschluss. In unserem gewählten Beispiel wäre es z.B. eine „Philips Master PL-C 2pin“. Das 2pin ist sehr wichtig, denn anders als Osram oder Duralamp sagt die Produktbezeichnung keine Eindeutigkeit über die Verwendung mit elektronischen Vorschaltgeräten aus. Denn eine Duralux D/E oder Duralux L/E ist mit elektronischen Vorschaltgeräten verwendbar, Philips muss die Erweiterung „4pin“ haben. Also zum Beispiel ist eine Philips Master PL-C 4pin für die Verwendung mit elektronischen Vorschaltgeräten geeignet, eine Philips Master PL-C 2pin jedoch nicht.

Nun eine ganz allgemeine Beschreibung: Allem voran steht die Fassung der Kompaktleuchtstofflampe. Diese sagt grundsätzlich aus in welcher Leuchte das Leuchtmittel verwendet werden kann. Jeder Typ von Leuchtmittel hat dabei eine eigene Fassung. Diese Bezeichnungen sind unter anderem: G23, G24, GX24, 2G11 usw. Der nächste Schritt, um zum richtigen Leuchtmittel zu kommen, ist die Auswahl des Leuchtmitteltyps. Wird es für eine Lampe mit elektronischem Vorschaltgerät gebraucht oder nicht. Dieser wird zwar auch durch den Fassungstyp vorgegeben, dennoch sollte man sich hier doppelt absichern. Eine Duralamp Duralux D bzw. Osram Dulux D hat beispielsweise eine „G24d“ Fassung. Eine Duralamp Duralux D/E bzw Osram Dulux D/E eine „G24q“ Fassung. Somit sagt die Bezeichnungserweiterung „d“ bzw. „q“ schon darüber aus, ob ein elektronisches Vorschaltgerät vorhanden ist oder nicht.

Nachdem man nun den richtigen Leuchtmitteltyp gefunden hat und auch die richtige Auswahl der Leistung (z.B 26 Watt) erfolgt ist, so ist noch eine letzte Auswahl zu treffen – die Lichtfarbe. Meist gibt es Kompaktleuchtstofflampen in vielen verschiedenen Lichtfarben. Diese sind meisten mit 827, 830, 840 oder 865 gekennzeichnet. Dazu kann man sagen, dass die letzten beiden Ziffern für die Leuchtfarbe relevant sind. Die erste Zahl beschreibt lediglich die Farbwiedergabe, welche, ausgenommen in speziellen gewerblichen Bereichen, mit „8“ völlig ausreichend ist. Die beiden letzten Ziffern mit 100 multipliziert ergibt die Lichttemperatur in Kelvin. Je höher dieser Wert ist, desto höher ist der Anteil von weißem Licht, je niedriger, desto mehr Gelblicht-Anteile befinden sich im Licht. Wenn man das Leuchtmittel in Bereichen einsetzt wo der Wohlfühlfaktor möglichst hoch sein soll, so sollte eine möglichst niedrige Lichtfarbe (z.B. 827 oder 830) gewählt werden. In Büro und Arbeitsbereichen ist die Lichtfarbe 840 die am meist verbreitetet, da sie sich optimal als Arbeitslicht eignet.

Dies ganze klingt nun wirklich sehr kompliziert, doch falls Sie keinen Durchblick haben, so können Sie sich gerne an das Team von Rieste wenden. Wir werden für Sie

 

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