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Überblick Kompaktleuchtstofflampen

Kompaktleuchtstofflampen sind mittlerweile eine oft genützte Alternative zur Glühlampe. Besonders im kommerziellen Bereich wird diese Lampe oft eingesetzt. Dies hat auch seinen Grund, denn diese Lampenform hat viele Vorteile auf die hier näher eingegangen wird.

Grundsätzlich kann man behaupten, dass eine Kompaktleuchtstofflampe eine, wie der Name schon sagt, kompakte Leuchtstoffröhre ist. Im Prinzip ist auch eine normale Energiesparlampe nach demselben Prinzip gebaut, nur dass dort ein zusätzliches Vorschaltgerät direkt in die Lampe eingebaut wurde um einen betrieb direkt auf 230V zu ermöglichen. Kompaktleuchtstofflampen haben dieses zusätzliche Vorschaltgerät nicht eingebaut und benötigen somit ein zusätzliches Externes. Dies hat wiederum den Vorteil, dass die Kompaktleuchtstofflampen, in der Kurzform KLL genannt, günstiger als vergleichbare Energiesparlampen sind. Auch ist es möglich mehrere Lampen direkt auf ein einzelnes Vorschaltgerät zu schalten.

Im Vergleich zur Glühlampe haben Kompaktleuchtstofflampen ein riesiges Energie-Einsparungspotential, denn Glühlampen produzieren hauptsächlich Abwärme und sehr wenig Licht. Dies ist bei KLL nicht der Fall, denn die optimale Betriebstemperatur liegt weit unter der von Glühlampen. Somit hat zum Beispiel ein 32W Kompaktleuchtstofflampe die gleiche Lichtleistung wie zwei 75W Glühbirnen. Dies zeigt somit das Einsparungspotential sehr gut auf. Dies ist aber nicht das einzige Einsparungspotential, denn Kompaktleuchtstofflampen haben eine weit höhere Lebensdauer als Glühlampen. Es gibt je nach Bauweise verschiedene Angaben der Lebensdauer welche sich zwischen 3000 und 15000 Stunden bewegt. Im Gegensatz dazu haben Glühlampen nur eine Lebensdauer von 1000 Stunden bzw die neueren Halogen-Glühlampen ca 2000 Stunden. Dabei kann man je nach Verwendungszweck eine für sich am besten Geeignete Lampe aussuchen. Für Beleuchtungen von Gängen, Stiegen, Fluchtwegen etc sind sofortzündende KLL nötig. Diese haben zwar den Nachteil, das die Lebensdauer nicht so hoch ist, jedoch ist es bei diesen Einsatzbereichen unumgänglich, dass sofort die volle Lichtleistung verfügbar ist. In Bereichen, wo das Licht viele Stunden am Tag brennt ist es nicht nötig, dass die volle Lichtleistung sofort verfügbar ist. Viel wichtiger ist, dass eine möglichst lange Lebensdauer vorhanden ist. Für diesen Einsatzbereich ist eine KLL mit Warmstart geeignet. Dieser Warmstart geschieht mittels einer Vorheizung, welche die Lampe in kurzer Zeit auf Betriebstemperatur bringt um somit optimale Startbedingungen zu schaffen.

Ein weiterer Unterschied zur Glühlampe ist die Lichtfarbe. Wie bei Energiesparlampen sind Kompaktleuchtstofflampen in verschiedenen Lichtfarben erhältlich. Diese ist von warmweiß über neutralweiß, kaltweiß oder auch Tageslichtfarben erhältlich. Am besten erkennt man dies durch die Angabe der Lichttemperatur. Z.B. hat die Lichtfarbe 827 eine Farbtemperatur von 2700Kelvin oder die Lichtfarbe 840 eine Lichtfarbe von 4000 Kelvin. Je niedriger dieser Wert ist, umso höher ist der Gelbanteil der Lichtfarbe.

Auch die Dimmbarkeit ist oft ein wichtiger Entscheidungspunkt. Normalerweise kann man Kompaktleuchtstofflampen nicht dimmen. Doch durch ein spezielles elektronisches vorschalt gerät und die dazu passenden Kompaktleuchtstofflampen ist auch dies möglich. Dadurch wird der Einsatzbereich dieser Lampenart auf nahezu alle Bereiche erweitert.

Downlights sind zum Beispiel ein gutes Anwendungsbeispiel von Kompaktleuchtstofflampen. Diese werden untertags z.B. in Shoppingzentren auf voller Leistung geschalten. In der Nacht wird die Beleuchtung gedimmt um somit eine möglichst hohe Energieeinsparung zu erreichen, jedoch trotzdem eine Grundbeleuchtung zu garantieren, was auch für den Einbruchschutz eine wichtige Rolle spielt.

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3 Kommentare zu Überblick Kompaktleuchtstofflampen

  1. Steffi 27. Februar 2011 at 23:50 #

    Die dimmbarkeit in der nacht um eine hohe Energieeinsparung zu erreichen und trotzdem eine Grundbeleuchtung zu garantieren ist interessant für viele geschäfte, und auch für den Einbruchschutz. Sonst könnte man die lampe irgendwann in der nacht automatisch ausschalten lassen. Das wäre auch energiesparend 😉

  2. Stefan 28. Februar 2011 at 9:50 #

    Ja diese Funktionalität ist wirklich sehr angenehm. Ganz ausschalten ist technisch sicher kein Problem, doch viele Firmen wollen dies nicht – sei es aus werbetechnischen Gründen oder auch aufgrunde des Einbruchsschutzes.

  3. Mirelle M. 1. März 2011 at 13:41 #

    Obwohl es sehr wohl auch andere Möglichkeiten gibt, im Falle eines Einbruchs schnell Licht zu haben. Ich sage nur Paniklicht als ein Beispiel, dass wir uns bald einbauen lassen wollen. Eigentlich ist es ja so konzipiert, dass auf einen Knopfdruck alle Lichter auf einmal angehen, aber wie es in der Welt des Programmierens so ist, lässt sich ja praktisch alles programmieren. Also müsste man auch programmieren können, bei Scheibenbruch oder Türöffnen nach 19 Uhr alle Lichter an und am besten auch gleich Polizei rufen. So wenn man schon dabei ist.

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